News von Curado.de
 21. September 2017
Betroffene einer Insektengiftallergie sollten im Freien ein paar Schutzmaßnahmen beachten, um Stichen vorzubeugen.
 21. September 2017
Neben einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch wird zur Diagnose einer Insektengiftallergie meist eine Blut- und/oder Hauttest durchgeführt.
Stethoskop
Ihr Ratgeber Nahrungsmittelunverträglichkeit
Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zum Teil starke Beschwerden verursachen, die von Bauchschmerzen bis hin zu Herzrasen führen können.
Nahrungsmittelunverträglichkeit

Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit reagiert der Körper auf die Zufuhr eines bestimmten Lebensmittelbestandteils, wie z. B. Fruktose (Fruchtzucker), Gluten oder Laktose. Der Körper ist z. B. durch das Fehlen bestimmter Enzyme nicht dazu in der Lage, diese Nahrungsbestandteile zu verdauen oder richtig zu verwerten. Leichtes Unwohlsein bis hin zu einem schmerzenden Bauch, Blähungen, Durchfall (Diarrhö), Hautreizungen und Herzrasen können mögliche Symptome einer Nahrungsmittelintoleranz sein. Diese Beschwerden können je nach Art der Nahrungsmittelunverträglichkeit verschieden sein. Zu den verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören unter anderem Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit (Zöliakie), Fruchtzuckerunverträglichkeit und Histaminintoleranz.

Häufig ist der Weg zur Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit schwierig und langwierig. Unspezifische Symptome und ähnliche Beschwerden bei anderen Krankheitsbildern und Allergien erschweren häufig die eindeutige Feststellung einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die Behandlung einer Nahrungsmittelintoleranz besteht in der Regel aus einem Weglassen der jeweiligen Nahrungsbestandteile.

Die häufigste Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelunverträglichkeit - LaktoseAm häufigsten wird die Laktoseunverträglichkeit diagnostiziert, die bei Betroffenen nach dem Verzehr von Milchprodukten aufgrund einer Unverträglichkeit gegen Laktose (Milchzucker) Beschwerden auslöst. Von der Laktoseintoleranz sind weltweit etwa 70 % der Erwachsenen betroffen. Hier gibt es starke Unterschiede in den Herkunftsländern. Während in Nordeuropa eine geringere Häufigkeit von Laktoseintoleranz vorliegt, ist die Zahl der Erkrankungen in Südeuropa deutlich höher. Auch in Deutschland ist die Laktoseintoleranz die häufigste Lebensmittelunverträglichkeit. Knapp 15 % der Deutschen leiden an Laktoseintoleranz.

Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit richtig deuten

Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen sollten stets Ernst genommen werden, da sie auf ein Ungleichgewicht im Darm hindeuten können. Ein Verdacht auf einen Zusammenhang zu einem Lebensmittel sollte ärztlich abgeklärt werden. Halten Durchfälle länger als zwei Tage an, ist Blut im Stuhl oder geht der Durchfall mit Fieber über 38,5 Grad einher, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.

Auch Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel kann auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hindeuten. Einige Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z. B. die Fruktoseintoleranz, eine Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker, führen zu einer verminderten Bildung von Serotonin. Besteht Heißhunger auf etwas Süßes, kann dies auf einen niedrigen Serotoninspiegel hinweisen, da Süßigkeiten den Serotoninspiegel kurzfristig anheben können.

Ursachen von Magen-Darm-Beschwerden

Sollten wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden auftreten, kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit der Grund dafür sein. Eine Abklärung durch den Arzt ist dann sinnvoll. Gegebenenfalls kann nach Absprache mit dem Arzt eine Umstellung der Ernährung erfolgen. Es können jedoch auch viele andere Ursachen dahinterstecken. Es kann sich beispielsweise auch um eine Lebensmittelallergie handeln, die von einer Unverträglichkeit unterschieden und auch anders behandelt werden muss. Im Unterschied zur Nahrungsmittelunverträglichkeit spielt bei einer Nahrungsmittelallergie das körpereigene Immunsystem eine Rolle. Auch Magengeschwüre, psychischer Stress oder Krankheiten wie Morbus Crohn können hinter wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden stecken.

Miriam Schaum

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